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EIN BLICK IN JIMIN'S PRODUCTION DIARY

Am 24. März 2023 veröffentlichte Jimin von BTS sein erstes Solo-Album, FACE. Das Album sowie die einzelnen Lieder brachen unzählige Rekorde und bekamen sowohl von Fans als auch von Kritiker:innen Lob. Natürlich war die Entstehung dieses Albums alles andere als leicht. Der Künstler vertraute uns an, dass es ein Album kreativen Entdeckens sei, da er sich selbst begegnete auf seiner musikalischen Reise und seine eigene Stimme als Solist fand. Monate später, an Jimins 28. Geburtstag, kündigte Weverse eine besondere Dokumentation namens „Jimin's Production Diary“ an, welche Einblicke in die Produktion von Jimins rekordbrechendem Solo-Album geben sollte. Die Dokumentation wurde am 23. Oktober veröffentlicht und ist zum Streamen auf Weverse verfügbar.


Das Diary (dt. „Tagebuch“) beginnt mit einer Schwarz-weiß-Vorschau von dem, was die Fans erwartet. Angefangen im Mai 2022 schließt die Vorschau in gesättigten Farben mit Jimins finalen Schritten, den Album-Promotionen im April 2023. Der Film startete mit Jimin, der die Produzent:innen besuchte, die beim Album mitgeholfen hatten, und sie bat, sich mit ihm an den Beginn des Projekts zurückzuerinnern. 


Die Dokumentation wurde nach den Entstehungsprozessen der einzelnen Songs aufgeteilt. Den Start machte Face-off: Es wurde gezeigt, wie sie im Studio an dem Song experimentierten, mit verschiedenen Keyboards an der Wand spielten und den Song so nach und nach produzierten. Als dies erledigt war, wurde später während einer Session in Pdoggs Zuhause der Songtext ausgearbeitet. Der Prozess kam dann zu dem Punkt, an dem Jimin im Aufnahmestudio stand und immer wieder die gleiche Zeile sang, bis er damit zufrieden war.


Die Dokumentation ging in dem gleichen Produktionsstudio weiter mit dem kurzen Segment namens „Would You Like a Drink?“. Hier experimentierten die Produzent:innen und Jimin wieder im Studio, bevor die Dokumentation zu Szenen über den nächsten Song schnitt, Like Crazy. Der Hauptproduzent probierte mit einem Synthesizer herum, während im Hintergrund ein Rhythmus spielte und meinte, es höre sich wie eine „Sorrow Party“ (dt. in etwa „Trauerfeier”)    an. Jimin probierte sich dann am ersten Versuch des Geflüsters, die jetzt zu Beginn des Liedes zu hören sind. Dem Produzent gefiel das und er schlug vor, eine Zeile eines fremdsprachigen Filmes einzufügen. Jimin stimmte zu und meinte, er würde an ein Sample aus dem Film „Like Crazy“ denken.


Später kam heraus, dass die finale Tonspur, die genutzt wurde, kein Ausschnitt des Films, sondern eine eigene Aufnahme eines Mannes und einer Frau sei, die die Stimmung des Films nachahmen sollte. Während an Like Crazy gearbeitet wurde, sah man Jimin, wie er im Studio hin und her lief, als die Produzent:innen an dem Song arbeiteten. Als es ans Brainstormen für das Songschreiben ging, half Namjoon Jimin dabei, herauszufinden, was er mit dem Song erzählen wollte. Danach ging es zurück ins Produktionsstudio, wo an den letzten Details des Songs gefeilt wurde und wie es aussehen sollte, wenn dieser auf der Bühne performt werden würde. 


Der nächste Song, um den es ging, war Alone. Jimin gab zu, dass es schwierig war, an dem Lied zu arbeiten, da es am Anfang in einer tieferen Stimmlage gesungen wurde als die anderen zwei Songs. Während des Produktionsprozesses wollte er rüberbringen, wie es sich anfühlte, wenn man mit dem Finger auf ihn zeigte. Dies wurde mit Staccatos und herabsteigenden Lauten ausgedrückt. Alone schien der Song zu sein, der Jimin und den Produzent:innen am schwersten fiel zu entwickeln, weil sie schon seit vier Stunden daran gearbeitet hatten. Die Dokumentation zeigte, wie sie zwischen dem Produktionsstudio und dem Wohnzimmer hin und her wanderten, wo Jimin an den Lyrics arbeitete. Im Aufnahmeraum konnte er dann schließlich alles zusammenfügen.


Im nächsten Abschnitt konnte ARMY sehen, wie Jimin ein Schnipsel mit seinem Handy aufnahm, bei dem er selbst Gitarre spielte. Es wurde später auf Weverse gepostet. Die Gitarren-Session dauerte an und daraus entstand dann Dear. ARMY, ein auf dem CD-Album versteckter Song. Als Überraschung für ARMY veröffentlichte Jimin zu einem späteren Zeitpunkt ein Musikvideo zu dem Song während BTS’ 10-Jahre-FESTA. Es schien so, als hätte Jimin beim Produzieren des Songs mehr Spaß, weil es ein Geschenk für ARMY war, aber er hatte trotzdem Schwierigkeiten mit den Lyrics. In einer Aufnahme-Session wurde gezeigt, dass Jimin Jungkook für Harmonisierungen im Hintergrund heranziehen würde.


Als Letztes wurde Set Me Free Pt. 2 in der Dokumentation gezeigt. Das Highlight des Abschnitts zeigte Jimin in Los Angeles, wo er seinen Chor für den Song kennenlernte und sich später den finalen Entwurf des Liedes anhörte. Danach beendete Jimin die Aufnahme im Studio mit einer Szene, in der er am Schluss die Worte „Set me free“ sang. Die Dokumentation endete mit Jimins schlussendlichen Gedanken zum Prozess seiner Albumproduktion.


Verfasst von: Rei 

Editiert von: Sanam

Gestaltet von: Achan

Übersetzt von: Vicky

Übersetzung editiert von: Cece & Clary


ARMY Magazine gehören keine der Bilder/ Videos in unserem Blog. Es ist keine Urheberrechtsverletzung beabsichtigt.


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